Nein-Sager müssen jetzt liefern.

Veröffentlicht am 16.11.2014 in Gemeinderatsfraktion

Seit mehr als einem Jahrzehnt bemühen sich Stadtverwaltung und Gemeinderat die Abwärtsentwicklung der Infrastruktur in der Innenstadt zu bremsen. Für alle ist klar: Wir dürfen unser Zentrum nicht sterben lassen. Die eindeutige Versorgungslücke muss geschlossen werden. Die Frage ist nur, wie? Alle Bemühungen, für dieses Quartier die Nahversorgung zu sichern, waren bisher nicht von Erfolg gekrönt. Die  Anforderungen an zeitgemäße Verkaufsräume sind nur schwer in den gewachsenen Strukturen der Altstadt zu realisieren. Die Folgen sind an verschiedenen Stellen sichtbar. Das ausgedünnte Angebot von Lebensmitteln mindert die Attraktivität unserer Gesamtstadt. Wir fahren gerade im Rückwärtsgang, ein Zustand, der sich immer mehr ausbreitet. Heute die Lebensmittel, morgen die Gaststätte, und übermorgen? Das städtische Lebensgefühl und die Sozialstruktur drohen verloren zu gehen. Wenn die Versorgungsfunktion in ihrer Vielfalt nicht mehr aufrecht erhalten werden kann, droht eine Verödung.

Die Innenstadt braucht also einen Betrieb, der andere anzieht. Ohne ihn wird sie nicht blühen und zur Schlafstadt verkommen. Ganz offensichtlich haben 11 Gemeinderäte, u.a. von Freien Wählern, Grünen und AfD, das völlig anders gesehen und einem Konzeptentwurf zur Ansiedlung eines Marktes beim Bahnhof ihre Zustimmung versagt. Den einen hat die Firma nicht gepasst, andere fanden die Lage ungeeignet, einer konnte sich nicht entscheiden. Sie haben bei nicht immer nachvollziehbaren Argumenten NORMA beim Stresstest durchfallen lassen, ohne klipp und klar zu sagen, wie es nach ihrer Meinung jetzt weiter gehen soll. Wer sich so hart verweigert, muss wenigstens eine wirkungsvollere  Alternative präsentieren. Doch an dieser Stelle herrscht das große Schweigen. Die Zukunft unserer Innenstadt hängt maßgeblich von der Kooperationsbereitschaft aller Akteure ab, dazu gehört auch der Bund der Selbständigen. Gerade von ihm können wir Mut zu Veränderungen erwarten. Alles im derzeitigen Zustand zu belassen, ist wahrlich zu wenig. Ein vor sich hin dümpelndes Stadtzentrum wird mittelfristig auch den Einzelhändlern und Gewerbetreibenden nicht gut bekommen. Aber auch die Verbraucher stehen persönlich in der Pflicht ihrer Stadt Sachsenheim zu helfen. Man kann nicht den Erhalt des Stadtzentrums einfordern und gleichzeitig seine Weihnachtseinkäufe im Internet erledigen oder in den umliegenden Einkaufstempeln shoppen gehen.

Als Gemeinderäte haben wir die unbedingte Pflicht, für unsere rund 18 000 Bürger eine lebens- und liebenswerte Stadt zu gestalten. Packen wir’s gemeinsam an. Für gute und konstruktive Vorschläge sind die Bürgervertreter der SPD stets aufgeschlossen.

 

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